Die DTM und der richtige Reifen

Vor gut zwei Wochen konnten sich allen DTM Fans mal wieder so richtig freuen. Der Auftakt auf dem Hockenheimring brachte wieder vollkommene DTM-Freude bei erstklassigem Rennwetter. Jetzt müssen sich die 18 Piloten gemeinsam mit dem Reifenpartner Hankook in Zandvoort dem zweiten Rennen stellen.

Dabei ist Zandvoort wirklich nicht leicht zu bewältigen. Durch die Lage der Strecke inmitten von Dünen kommt es häufiger mal vor, dass Sand auf die Fahrbahn geweht wird, der dann das Fahren deutlich erschweren kann. Da hilft manchmal auch das größte fahrerische Können kaum aus der Patsche.

Was die Reifen angeht, muss man in Zandvoort also unbedingt andere Schlüsse ziehen, als am Hockenheimring. Hankook Renningenieur Michael Eckert: “Während in Hockenheim beim Auftakt die Karkasse als das tragende Gerüst der Reifen stark strapaziert wurde, ist in Zandvoort sicherlich die Lauffläche mehr gefordert, weil es darum geht, trotz des Sandes, den mechanischen Grip hoch zu halten” (Zitat von www.motorsport-total.com)

Für das Rennen in Zandvoort hat sich Hankook also ganz besonders ins Zeug gelegt. Viele Tests mit ganz unterschiedlichen Reifenkonstellationen und Reifenmischungen wurden besonders in Portugal in Portimao durchgeführt, da hier der Verschleiß der Reifen durch große Hitze recht hoch ist.

Ich finde es immer wieder interessant, wie viel so ein Reifen tatsächlich ausmachen kann, wenn es um das Fahren eines Rennens geht. Da muss einfach jeder noch so kleine Aspekt perfekt passen. Ich bin gespannt, ob die Reifen halten, was sie versprechen. Wünschenswert wäre es ja.

Also: Viel Glück an alle Piloten, die sich in Zandvoort hoffentlich nicht allzusehr an die Sahara erinnert fühlen werden.

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